Training

Interkulturelle Trainings werden oft falsch verstanden als Anpassungsübung auf ein vermeintlich „richtiges“ Verhalten im Zielland. Nichts könnte weniger hilfreich sein. Anpassung ist nicht das Ziel.

Worauf es uns in unseren Trainings ankommt ist die Erweiterung der interkulturellen Kompetenzen der Teilnehmer:  Selbstreflexion, Verhaltensflexibilität, Ambiguitätstoleranz, Einfühlungsvermögen und eine gewisse Offenheit und Neugierde für „das Andere“. Dabei hilft die Auseinandersetzung mit den Kulturstandards der Zielkultur, um seinen eigenen „Werkzeugkasten“ für die Interpretation des fremden Verhaltens sowie für die Steuerung der eigenen (Re)Aktionen zu erweitern. Sie reicht aber nicht aus.

In unseren Trainings »trainieren« und üben wir die Zusammenarbeit mit Menschen aus unterschiedlichen fachlichen und kulturellen Handlungskontexten; wir unterrichten nicht. Dabei arbeiten wir methodenorientiert gemäß den Standards des deutschen Verbandes für Coaching und Training e.V. mit hohem Augenmerk auf ein ausgewogenes Verhältnis kognitiver und affektiver Lernprozesse und eine möglichst hohe „Eigenbeteiligung“ der Teilnehmer. Hierbei streben wir eine enge Verzahnung von Zielsetzungen aus Personalentwicklung, Team- und Organisationsentwicklung an, gleich ob in Unternehmen, akademischen Institutionen, öffentlicher Verwaltung oder Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit.

Einen ausführlichen Überblick über Ziele, Trends und Unterscheidungsmerkmale interkultureller Trainings sowie unseren Ansatz dabei finden Sie hier.

In der Vorbereitung eines Trainings machen wir uns zunächst ein sorgfältiges Bild von dem Erfahrungs- und Trainingshintergrund der Teilnehmenden sowie den Lernzielen aller Beteiligten, um hieraus ein individuelles Trainingsdesign zu entwickeln. Methoden zum Transfer des Erlernten in den Alltag - wie ein „Brief an sich selbst“, den man dann nach drei Monaten öffnet, eine Postkarte mit selbst entwickelten „Leitsätzen“ aus dem Training, die Verfügbarkeit des Trainerteams für Rückfragen oder die Übersendung von „Transfer“-fragen nach einem gewissen Zeitraum runden das Training ab und steigern die Nachhaltigkeit des Lernerfolges.

Um die Trainingsqualität zu gewährleisten, gehört selbstverständlich auch das Feedback aus Teilnehmersicht und die Rückmeldung aus unserer Sicht an den Auftraggeber zur Nachbereitung. Vor- und Nachbereitung unserer Trainings und Coachings verstehen wir als integralen Bestandteil unserer Trainingsangebote.

 
 
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